Schönhauser Lesung mit Werner Krätschell

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Wir laden ein zur Schönhauser Lesung mit Werner Krätschell, dem früheren Pankower Superintendenten,

  • am Donnerstag, den 5. Juni 2014,
  • um 18:30 Uhr,
  • in der BAKS, innerer Schlosspark,
    Ossietzkystr. 44-45, Haus Berlin, 13187 Berlin.

Die Schönhauser Lesung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

„Herr Krenz, ich bin kein Genosse, ich bin hier der Pfarrer“, stellte sich Werner Krätschell am 24. Dezember 1989 dem vorletzten Staatsratsvorsitzenden der DDR vor. Der, vermutete der damalige Pankower Superintendent, hätte in diesem historischen Moment wohl recht viel zu beichten. Zum 25-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Ostdeutschland spricht Krätschell über seine Erfahrungen und Erlebnisse aus der Wendezeit.

Als Erich Honecker am 1. August 1975 in Helsinki die KSZE-Schlussakte unterzeichnet, feiern die Mächtigen der DDR ihren größten außenpolitischen Erfolg. Innenpolitisch aber bedeutete Unterschrift den Untergang dieser Mächtigen und ihres Staates am 9. November 1989. Die alte Bundesrepublik hat diese Entwicklung leider nicht recht wahrgenommen.

Der ehemalige Pankower Superintendent Werner Krätschell berichtet über seine Widerstandserfahrungen und die anderer in der DDR. Sein Pfarrhaus war vor 25 Jahren ein Fixpunkt der demokratischen Opposition und jener friedlichen Revolution, die die Mauer zu Fall brachte. Der Pfarrer, der 17 Jahre lang den Pankower Kirchenkreis leitete, nahm auch als einer der Moderatoren am Berliner Runden Tisch teil.

Am 5. Juni 2014, ab 18:30 Uhr, wird Herr Krätschell im Rahmen unserer Vorlesung „Vor 25 Jahren Fall der Berliner Mauer – das spannende Vorspiel in der DDR“ seine persönlichen Erinnerungen mit den Pankower Bürgern teilen. Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik lädt Sie herzlich zu dieser öffentlichen Veranstaltung ein.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

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